DRK Presseinformationen https://www.drk.hildesheim-marienburg.de de DRK Fri, 23 Feb 2024 08:14:04 +0100 Fri, 23 Feb 2024 08:14:04 +0100 TYPO3 EXT:news news-208 Sat, 24 Feb 2024 09:00:00 +0100 Rotkreuz-Einführungsseminar Willkommen im Roten Kreuz /kurse/kurse-fuer-bereitschaften/rotkreuz-einfuehrungsseminar.html Der Kurs richtet sich an alle ehrenamtlich im DRK tätigen Mitglieder und an jeden, der mehr über die Arbeit des Roten Kreuzes erfahren möchte.  

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news-215 Mon, 01 Jan 2024 09:00:00 +0100 freie Stellen Schulbegleitung /das-drk/stellenboerse/stellenboerse.html Wir suchen Erzieher, Sozialassistenten, Heilerziehungspfleger, Sozial- oder Sonderpädagogen als qualifizierte Schulbegleitungen.  

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news-237 Sun, 28 May 2023 11:30:00 +0200 Ein lauter Knall und viele Einsatzfahrzeuge am Pfingstsonntag /aktuell/presse-service/meldung/ein-lauter-knall-und-viele-einsatzfahrzeuge-am-pfingstsonntag.html Der Einsatzzug des DRK Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg führte am Pfingstwochenende eine Übung in Bad Salzdetfurth durch. Die umfangreichen Vorbereitungen dafür begannen bereits Ende Februar, verantwortlich dafür waren Jonas Münnig, Markus Bugiel und Geoffrey May.

Nur wenige Personen waren in das Szenario eingeweiht. Es sollte eine Explosion an der Sothenbergschule, mit 20 Verletzten geben. Da die Krankenhäuser in Hildesheim keine Patienten aufnehmen konnten, müssen die Verletzten über einen Verletzten-Behandlungsplatz dann auf Krankenhäuser in weiterer Umgebung verteilt werden.

Beteiligt waren 20 Einsatzkräfte der DRK Region Hannover, 30 Notfalldarsteller vom DRK Weserbergland, DRK Bad Münder und der Realistischen Notfalldarstellung Hannover, 5 Mitarbeiter der Pyrotechnik, 80 Feuerwehrmänner und -frauen aus Bad Salzdetfurth, die Stadtfeuerwehr Lehrte als Übungsbeobachter und 30 Rotkreuzler des Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg, insgesamt ca. 160 Ehrenamtliche.

Für einige Helferinnen und Helfer des DRK Einsatzzugs begann die Übung bereits am Samstag. Hier wurde der Platz in Wehrstedt vorbereitet, erste Zelte aufgebaut und verschiedenes Material vor Ort gebracht. Am Sonntagmorgen – inzwischen waren alle verfügbaren DRK Einsatzkräfte aus Hildesheim-Marienburg eingetroffen – wurde ein BHP 25 (Behandlungsplatz für 25 Personen ) aufgebaut. Um 11:10 Uhr knallte es zweimal hintereinander laut, kurz danach waren erste Sirenen von Einsatzfahrzeugen zu hören. Um 11.40 Uhr wurde der erste Verletzte am Behandlungsplatz angeliefert. Danach folgte ein stetiger Strom von Verletzten. Insgesamt wurden innerhalb einer Stunde 18 Personen mit sehr unterschiedlichen Verletzungen zum DRK Behandlungsplatz in Wehrstedt gebracht.

Es standen 3 Behandlungszelte, mit insgesamt 10 Behandlungsplätze für mittel und schwer, sowie weitere für leicht verletzte Personen, zur Verfügung. Der Arzt im Eingangszelt entschied, welcher Kategorie die Verletzungen zugeordnet und damit in welches Behandlungszelt die Verletzten zur weiteren Versorgung gebracht wurden. Ein weiterer Arzt unterstützte die Sanitäter und Rettungssanitäter in den Behandlungszelten. Diese Vielfalt an Verletzungen: Polytrauma, Pfählungsverletzung im Bauch, verschiedene Frakturen, Amputationsverletzung, Schock, Prellungen, Splitterverletzungen, Schürfwunden u.a. – innerhalb dieser Zeit abzuarbeiten war eine Herausforderung für die Einsatzkräfte. Die Verletztendarsteller machten ihre Sache gut und gaben ihr Bestes. Dennoch lief alles koordiniert und ruhig ab.

Björn Gryschka Bürgermeister der Stadt Bad Salzdetfurth und Sebastian Kälz Ortsbrandmeister Bad Salzdetfurth dankten den DRK Einsatzkräften für die tolle Alarmübung und das ehrenamtliche Engagement. Auch wenn der Pfingstsonntag für die Übung geopfert werden musste, war es für beteiligten Organisationen ein realistisches Übungsszenario, das viele Einsatzkräfte begeisterte.

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news-235 Sun, 05 Mar 2023 20:45:00 +0100 Einsatz bei der Evakuierung in Laatzen /aktuell/presse-service/meldung/einsatz-bei-der-evakuierung-in-laatzen.html Nachts in Laatzen – DRK Hildesheim-Marienburg im Einsatz bei der Bombenräumung von 3 Blindgängern am Sonntag

Bereits einige Tage vorher wurden die Bereitschaften über einen möglichen Einsatz anlässlich der Bombenräumung in Laatzen bei Hannover informiert und die Einsatzbereitschaft abgefragt. Dabei war der Einsatzzug des DRK Kreisverbandes Hildesheim Marienburg lediglich als Ersatzkomponente eingeplant.

Aber meistens kommt es anders als geplant. Die Evakuierung der Bevölkerung begann bereits am Sonntagmorgen um 7 Uhr. Ca. 20 000 Personen waren betroffen, dabei auch Bewohner mehrerer Pflegeheime. Drei Bomben mussten entschärft werden. Das stellte sich insgesamt als sehr schwierig heraus, so dass sich die Arbeiten dazu in die Länge zogen. Nur der erste Blindgänger ließ sich entschärfen. Die zweite Bombe musste gegen 23:30 Uhr und die dritte Bombe ca. 50 Minuten später gesprengt werden.

Ca. 1000 Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen waren seit dem frühen Morgen im Einsatz. Dadurch, dass sich die Arbeiten so sehr in die Länge zogen, mussten die eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer getauscht werden. So kam es, dass wir aus Hildesheim-Marienburg gegen 16:30 Uhr einen Voralarm erhielten und um 20.45 Uhr die Alarmierung erfolgte. Die Zeit ab dem Voralarm nutzten wir zur Bereitstellung von Material, Personal und Fahrzeugen.

Insgesamt waren wir mit 9 Fahrzeugen davon 3 Notfall-KTWs – und 19 Einsatzkräften der Bereitschaften Algermissen, Bad Salzdetfurth, Holle, Marienburg und Störy im Einsatz.

Um 22 Uhr erreichten wir den Bereitstellungsraum in Hannover Rethen, registrierten uns und warteten auf Einsatzaufträge. Um 0:28 Uhr erhielten alle Einsatzkräfte die Information, dass auch die letzte Bombe gesprengt war und bald die ersten Einsatzfahrten erfolgen.

Hier ging es vorrangig um den Rücktransport der evakuierten Personen. Die 3 Notfall-KTWs waren durchweg mit dem Transport von Personen - sitzend im Rollstuhl oder Liegend - im Einsatz. Weiter unterstützten wir bei der Rückführung der Bewohner mehrerer Pflegeheime aus der Unterkunft zurück. Diese waren von der Evakuierung besonders hart getroffen, waren sie doch schon seit den frühen Morgenstunden am Sonntag unterwegs und konnten erst weit nach Mitternacht zurück in ihre gewohnte Umgebung. Teilweise waren sie erst gegen 4 Uhr zurück.

Für uns dauerte der Einsatz bis ca. 6:30 Uhr, dann war die letzte Transportfahrt beendet. Danach Abschlussbesprechung und gemeinsame Rückfahrt im Verband, so waren wir um ca. 8 Uhr zu Hause.

Insgesamt war alles von der Stadt Laatzen und der DRK Region Hannover als Einsatzleitung vor Ort, gut geplant und organisiert, die Zusammenarbeit mit allen Hilfsorganisationen vor Ort klappte unkompliziert. Alle arbeiteten einfach ihre Arbeitsaufträge ab. Uns, als Einsatzformation hat die Teilnahme auch gefallen. Ein neues Mitglied unseres Einsatzzuges sagte hinterher: „Wollte mich nochmal für den Einsatz mit euch bedanken. Ihr seid eine echt super Truppe und es hat richtig viel Spaß gemacht mit euch.“

Für unseren neuen Zugführer Geoffrey May war es der erste Einsatz mit uns. Nach dem Einsatz war er mit uns und unserer Arbeit, aber auch wir mit ihm und seiner Führungskompetenz zufrieden. So soll es sein und kann es weiter gehen.

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news-233 Sat, 08 May 2021 10:30:00 +0200 100 Jahre DRK e.V. - 75 Jahre DRK Hildesheim-Marienburg e.V. /aktuell/presse-service/meldung/100-jahre-drk-ev-75-jahre-drk-hildesheim-marienburg-ev.html 2021 feiert das DRK ein besonderes Jubiläum: Es wird 100 Jahre alt. Zwar reichen die Wurzeln des Roten Kreuzes auf deutschem Boden zurück bis ins Jahr 1863, doch am 25. Januar 1921 wurde mit der Gründung des DRK-Dachverbands das Deutsche Rote Kreuz geschaffen, das wir heute kennen – ein eingetragener Verein mit föderaler Struktur. Wo die bis dahin weitgehend voneinander unabhängigen Männer- und Frauenvereine nur in lockerer Verbindung zueinander standen, gab es nun übergeordnete Organisation. Gemeinsam mit den DRK-Gliederungen setzt sich der Bundesverband auch heute dafür ein, das Deutsche Rote Kreuz weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der aktuellen Zeit gerecht zu werden.  

Begehen Sie mit uns gemeinsam das 100 Jahre DRK und 75 Jahre DRK Kreisverband Hildesheim-Marienburg Jubiläum.

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt,
lädt ein zum Festakt „100 Jahre DRK e.V.“

8. Mai 2021

von 10.30 bis 12.00 Uhr

25. Januar 1921: Die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine schließen sich
zu einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in ganz Deutschland vertritt.
Die damals gelegten Strukturen prägen das DRK bis heute.

Historie – Visionen – Zukunft

Moderation: Anouschka Horn, BR Fernsehen

Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Veranstaltung und
ein spannendes Programm mit Grußworten von

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder

einem Gastvortrag von Dr. Eckart von Hirschhausen
und weiteren Überraschungsgästen

Der digitale Festakt aus dem Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin
ist auf unserem YouTube-Kanal und unter folgendem Link zu sehen

drk.de/100jahredrk

Eine Wiederholung der Veranstaltung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt.

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news-230 Thu, 13 Aug 2020 06:09:00 +0200 Betreuungseinsatz in der Schiller-Oberschule in Sarstedt /aktuell/presse-service/meldung/betreuungseinsatz-in-der-schiller-oberschule-in-sarstedt.html Betreuungseinsatz nach Brand in Seniorenwohnanlage. Menschen, die einfach tun, was notwendig ist Dazu gehören 30 Rotkreuzler, die am 13.08.2020 als es zum Brand in der Seniorenwohnanlage in Sarstedt kam, vor Ort waren. Für alle DRK-Einsatzkräfte völlig überraschend, erfolgte um 6:09 Uhr eine Alarmierung über die Meldeempfänger. Manch einer hat noch geschlafen, andere waren schon unterwegs und mussten nun mit dem Arbeitgeber klären, ob sie für den Einsatz zur Verfügung stehen.

Anhand der Meldung (MANV-20, AH Seniorenwohnanlage Sarstedt) war klar, es ist ein Betreuungseinsatz. Angefordert wurde der gesamte Einsatzzug.

Unsere Sarstedter Kameradinnen und Kameraden waren zuerst vor Ort. Sechs Einsatzkräfte trafen sich bereits um 6:30 Uhr in ihrer Bereitschaftsunterkunft und beluden ihr Fahrzeug. Anschließend fuhr die Bereitschaft Sarstedt zur Feuerwehr Sarstedt / Einsatzleitung. Nach kurzer Lage- und Einsatz Besprechung holten sie bei Frau Brennecke (Bürgermeisterin Sarstedt) den Schlüssel für die Schiller Oberschule, unseren Einsatzort,  ab. Zügig erfolgte eine Erkundung der Räume und die Meldung an unseren Zugführer Antonio Rehberg. Erste Betroffene, Bewohner der Seniorenwohnanlage, wurden empfangen.

Inzwischen sammelten sich die Einsatzkräfte der Bereitschaften Bad Salzdetfurth, Holle, Marienburg und Störy in Hildesheim. Um 7:28 Uhr fuhr der Einsatzzug geschlossen unter Alarm zum Einsatzort nach Sarstedt.

Bei der Übergabe an unseren Zugführer war die aktuelle Lage / der Auftrag: 63 Bewohner (zwei davon bettlägerig) der Senioreneinrichtung, sowie eine unbezifferte Anzahl von Zivilisten /Anwohnern auf unbestimmte Zeit zu betreuen. Nach Überprüfung durch unsere Einsatzkräfte waren es noch 35 Personen und um 9 Uhr gab es Entwarnung für die Anwohner, sie durften wieder in ihre Häuser / Wohnungen zurückkehren. Fest stand zu diesem Zeitpunkt bereits, dass das Gebäude (Dachstuhlbrand) nicht mehr bewohnbar ist.

Den Bewohner der Senioren Wohnanlage standen durchgehend auch ihre bekannten Pflegekräfte zur Seite. Hier unterstützen wir ggfs., z.B. beim Toilettengang, Blutdruck messen, Betreuung der bettlägerigen Personen, Ausgabe von Hygieneartikel, Reinigung der Sanitäreinrichtungen und dem Aufbau von Feldbetten damit sich die Bewohner, die ca.um 4:30 Uhr aus dem Schlaf gerissen wurden, ausruhen konnten. Trotz dieses Schreckens am frühen Morgen, wirkten die Bewohner insgesamt entspannt. Dies war sicher der Situation geschuldet, dass sie nach der Evakuierung durch Pflege- und Einsatzkräfte immer gut betreut wurden und alle Probleme für alle Beteiligten einvernehmlich gelöst werden konnten.

Einige Angehörige waren mittlerweile auch in der Schule, dem Einsatzort. Sowohl die Angehörigen als auch die Pflegekräfte lobten uns und unsere Einsatzkräfte. So sagte eine Mitarbeiterin: „Ich habe so viel Respekt vor der Arbeit die sie hier machen. Toll dass es sie gibt“. Über dieses Lob freuten sich unsere insgesamt 30 Einsatzkräfte sehr.

Die Zusammenarbeit zwischen unserer Einsatzleitung (Zugführer Antonio Rehberg) und der Pflegedienstleitung vor Ort verlief während des gesamten Einsatzes sehr harmonisch. Wir waren in allen Situationen behilflich, so wurden zwei Personen auf Bitten der Pflegedienstleitung zum Hausarzt gefahren / begleitet.

Gegen 13.00 Uhr begann die Verlegung der Bewohner in andere Einrichtungen. Die Verlegung und der Rückbau des DRK-Materials waren kurz vor 15:00 Uhr abgeschlossen. Um 15 Uhr verließen wir mit Abgabe der Meldung an die Leitstelle: „Der Einsatzzug des DRK Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg in Einsatzstärke 1/3/26 rückt ab„ das Gelände.

Der Fahrzeugverband fuhr geschlossen - ohne die Bereitschaft Sarstedt - zum Zugsammelplatz Mitte nach Hildesheim. Danach kümmerte sich jede Bereitschaft selbstständig um Reinigung, Auffüllung von Verbrauchsmaterial etc. , denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

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news-228 Tue, 24 Mar 2020 14:00:00 +0100 Ehrenamtliche nähen Mund- und Nasenmasken /aktuell/presse-service/meldung/ehrenamtliche-naehen-mund-und-nasenmasken.html Ehrenamtliche aus den Ortsvereinen haben die ersten Mund- und Nasenmasken für den Kreisverband genäht. Aufgrund der aktuellen Probleme bei der Versorgung mit Einweg-Artikeln nähen immer mehr Ehrenamtliche Mund- und Nasenmasken. Diese wiederverwendbaren Masken sind kochwaschfest und können in geeigneten Waschmaschinen für Desinfektionswäsche mit einem vom RKI zugelassenen Waschmittel gewaschen und anschließend wiederverwendet werden.

Der Kreisverband Hildesheim-Marienburg hat hierfür zwei zusätzliche Industrie-Desinfektions-Waschmaschinen und Trockner bestellt.

Bevor aus den Stoffen Mund- und Nasenmasken genäht werden können, muss der Stoff erst einmal gewaschen und anschließend im Trockner getrocknet werden, damit er nicht bei der ersten Wäsche einläuft. Die fertigen Mund- und Nasenmasken werden vor der Ausgabe an betroffene Personen erneut durch den Kreisverband desinfizierend gewaschen und anschließend hygienisch verpackt.

Aus den Ortsvereinen Holle und Groß Himstedt/Hoheneggelsen sowie von Freiwilligen aus Bad Salzdetfurth wurden heute die ersten Mund- und Nasenmasken im Kreisverband abgegeben. Der Kreisverband hat geeigneten Baumwollstoff und Draht für die Herstellung von 1000 Mund- und Nasenmasken beschafft und stellt dieses den Ehrenamtlichen zur Verfügung.

Derzeit beteiligen sich die Ortsvereine Bad Salzdetfurth, Bledeln, Diekholzen, Groß Himstedt/Hoheheggelsen, Harsum, Holle, Lühnde, Sarstedt und Schliekum sowie mehrere freiwillige Helfer aus Bad Salzdetfurth und Holle an dieser Aktion.

Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die uns durch die Herstellung der Mund- und Nasenmasken unterstützen.

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news-225 Wed, 04 Dec 2019 18:00:00 +0100 Neuer NKTW mit Beklebung nach Hochsichtbarkeits-Konzept /aktuell/presse-service/meldung/neuer-nktw-mit-beklebung-nach-hochsichtbarkeits-konzept.html Kreisverband Hildesheim-Marienburg beschafft neuen Notfall-Kranken-Transport-Wagen (NKTW) im neuen Design. Der Großteil der Unfälle mit Rettungsdienstfahrzeugen in Kreuzungsbereichen ereignen sich während der Tagesstunden. Dies ist zum einen dem tagsüber höheren Einsatz- und Verkehrsaufkommen geschuldet, lässt aber andererseits auch Defizite in der Rettungsmittel-Erkennbarkeit erkennen, da gerade die optische Signalanlage bei Tageslicht deutlich weniger wirksam als in der Nacht ist.


Das Hochsichtbarkeitskonzept („High Conspicuity Concept“ – HCC)  soll zur schnelleren Erkennbarkeit des Einsatzfahrzeugs durch den Querverkehr beim Einfahren in bevorrechtigte Verkehrsbereiche beitragen.


Ziel des HCC ist es, durch die besondere Farbgebung und Anordnung der Beklebungselemente eine verbesserte Tag-, Dämmerungs- und Schlechtwettersichtbarkeit des Rettungsmittels zu erproben. Hierbei handelt es sich um eine Adaption des im angelsächsischen Raum an Einsatzmitteln gebräuchlichen "Battenberg"-Kennzeichnungsschemas an die zulassungsrechtlichen Gegebenheiten in Deutschland.


In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der DIN EN 1789 kommen hier bei weißem Grundfahrzeug kontrastierende fluoreszierende Flächen in leuchtrot und leuchtgelb zum Einsatz.


Am Fahrzeugheck wurde eine großflächige leuchtrote/nachtreflektierend weiße Warnschraffur als Heckwarnbeklebung angebracht. Hierbei wurde für die weißen Streifen absichtlich nicht die höchste Rückstrahlklasse gewählt, um die Umfelderkennbarkeit nicht zu stark zu beeinflussen. Unser erstes Fahrzeug in dem neuen Design hatte 2017 noch eine retroreflektierend rot/gelbe Heckwarnbeklebung.


Auf weitere, z.B. schräg oder vertikal verlaufende Kennzeichnungselemente an der Fahrzeugseite wurde verzichtet, da bei diesen ebenfalls die Gefahr besteht, die Erkennbarkeit des NKTW zu verschlechtern bzw. zu verzögern. Zur Nachterkennbarkeit wurden je Seite waagerechte Konturenmarkierungsbänder an der Bodengruppe sowie am Dach angebracht. Auch die Schriftzüge an Seite und Heck sind nachtreflektierend weiß angebracht.


Frontal wurde das klassische leuchtrote Foliendesign reduziert. Die Motorhaube bleibt mittig weiß und erhält neben dem DRK-Schriftzug im unteren Bereich eine waagerechte leuchtgelbe und an den Seiten leuchtrote Folienmarkierungen.


Das HCC-Konzept wird seit 2014 vom Rettungsdienst Bayern erprobt. Die Ergebnisse fließen seitdem in die weitere Entwicklung der standardisierten Rettungsmittel in Bayern ein.

Der neue NKTW ersetzt den RTW der Transportstaffel, welcher bei der zweiten Sanitätsgruppe an der Kreisgeschäftsstelle in Hildesheim stationiert war. Der alte RTW war nach 17 Jahren und einem Kilometerstand von über 300.000 km aufgrund fälliger Reparaturen am Tragetisch sowie den veralteten medizinischen Geräten nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

Auch der 16 Jahre alte 4-Trage-KTW in der Transportstaffel soll im Januar endlich durch einen NKTW (baugleich zu dem jetzt beschafften Fahrzeug) ersetzt werden. Bereits seit mehreren Jahren werden mit 4-Trage-KTW keine Patienten mehr befördert, da die Sitzbank für die Sanitäter bei Unfällen keine ausreichende Sicherheit bietet. Das Fahrzeug wird derzeit nur noch bei Sanitätswachdiensten als mobile Unfallhilfsstelle und zu Ausbildungszwecken eingesetzt.

Mit dieser Anschaffung sind alle drei Fahrzeuge unserer Transportstaffel auf einem einheitlichen aktuellen Stand.

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news-224 Sun, 03 Nov 2019 08:03:50 +0100 Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen muss besser werden /aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-ausbildung-an-schulen-muss-besser-werden.html Zahl von rund 1.163.000 Schulunfällen im Jahr 2018 ist alarmierend hoch - Schulleitungen sind für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe zuständig. Die Erste-Hilfe-Ausbildung an Schulen muss nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes dringend verbessert werden. „Die Zahl von rund 1.163.000 Schulunfällen im Jahr 2018 ist alarmierend hoch“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 14. September 2019. Die Gefahr von Unfällen in Schulen sei in Deutschland weitaus größer als in Betrieben. Im Jahr 2018 wurden in Betrieben 23 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Vollarbeiter verzeichnet, aber 66 meldepflichtige Schulunfälle je 1.000 Schüler. Während die Unfallversicherungsträger für Betriebe eine Ersthelfer-Quote von bis zu zehn Prozent der Belegschaft vorschreiben, gibt es bislang keine verpflichtende, einheitliche Regelung für Schulen. „Die Schulen müssen dringend dafür sorgen, dass genügend Lehrpersonal in Erster Hilfe ausgebildet wird und auf dem neuesten Stand ist. Außerdem sollte man auch schon früh bei den Schülerinnen und Schülern ansetzen und deren Erste-Hilfe-Kenntnisse fördern, wie das zum großen Teil bereits durch den Schulsanitätsdienst des Jugendrotkreuzes erfolgt“, erklärte Hasselfeldt. Verantwortlich für die Organisation einer wirksamen Ersten Hilfe sei die Schulleitung. Das DRK und das Jugendrotkreuz (JRK) stünden dabei als kompetente und erfahrene Partner gerne zur Seite. Das DRK hat 2017 bundesweit 1,77 Millionen Menschen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet, darunter eine Million betriebliche Ersthelferinnen und Ersthelfer. Speziell auf das Lehrpersonal ausgerichtete Erste-Hilfe-Kurse will das DRK erstmals im Herbst 2019 anbieten. Bereits seit Jahrzehnten engagiert sich das Jugendrotkreuz im Schulsanitätsdienst. Aktuell sind rund 45.000 Schulsanitäter ab der 7. Klasse in etwa 3.200 Schulen im Einsatz.

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news-223 Sat, 28 Sep 2019 08:41:00 +0200 Alarmübungen für den Katastrophenschutz /aktuell/presse-service/meldung/alarmuebungen-fuer-den-katastrophenschutz.html Katastrophenschutz Bereitschaften des 1. Einsatzzuges Sanität/Betreuung im Landkreis Hildesheim üben zusammen mit Feuerwehren und erweitertem Rettungsdienst. 08:41 Uhr Alarmübung für die Feuerwehren Volkersheim, Bockenem, Bornum, die Drehleiter aus Bad Salzdetfurth und die erste Sanitätsgruppe des 1. Einsatzzuges Sanität/Betreuung der DRK-Bereitschaften Bornum/Rhüden und Störy. Angenommen wurde ein Zimmerbrand im dritten Obergeschoss eines Altenheimes in Volkersheim.

Nur 15 Minuten später beginnt die zweite Alarmübung für den DRK Einsatzzug. Nach mehreren Unfällen im Bereich der Gemeinde Schellerten ist der erweiterte Rettungsdienst im Einsatz. Der DRK Einsatzzug soll für die ca. 20 verletzten Personen einen Behandlungsplatz auf dem Sportplatz in Wöhle einrichten.

Da durch den Einsatz in Volkersheim eine Sanitätsgruppe nicht verfügbar ist, kommt zum ersten mal die Ende Mai diesen Jahres neu aufgestellte Sanitätsgruppe des ASB mit ihrem neuen Gerätewagen Sanität zum Einsatz. Bereits 15 Minuten nach der Alarmierung rücken die Kräfte der DRK Bereitschaften Bad Salzdetfurth, Hildesheim-Marienburg, Holle und des ASB Hildesheim gemeinsam nach Wöhle aus.
Dort eingetroffen beginnt bei regnerischem Wetter der Aufbau des Behandlungsplatzes für 25 Patienten. Die 5 Rettungswagen von Promedica, ASB und Johannitern bringen nun fortlaufend neue Patienten zum Behandlungsplatz. Da die Verletzungsmuster auf die Notfallsanitäter-Ausbildung ausgerichtet sind, gibt es bei dieser Übung größtenteils Schwerverletzte und vital bedrohte Patienten. Im Normalfall würden solche Patienten von Rettungsdiensteinheiten der benachbarten Landkreise in deren Krankenhäuser abtransportiert werden. Aber heute müssen die Sanitäter auf dem Behandlungsplatz zeigen, dass sie auch mit solchen Patienten klar kommen. Hierbei werden sie in der Anfangszeit von zwei Ärzten bei der medizinischen Sichtung und der Behandlung unterstützt.
Um 11:30 Uhr trifft auch die erste Sanitätsgruppe in Wöhle ein, die ihren Einsatz in Volkersheim inzwischen beendet hat.

Um 14 Uhr heißt es dann Übungsende und Abbau der Zelte. Diese müssen anschließend in der Garage des Kreisverbandes zum trocknen aufgehängt werden.

Die Übung bietet die Grundlage für das neue Ausbildungskonzept der Helfer im Katastrophenschutz. Durch die in Niedersachsen Ende 2017 beschlossenen Umstrukturierung der Einsatzzüge Sanität/Betreuung, deren Umsetzung durch die zwei DRK Kreisverbände in Abstimmung mit dem Landkreis Hildesheim 2018 begonnen wurde, muss die Ausrüstung des Katastrophenschutzes und auch die Aus- und Weiterbildung der Helferinnen und Helfer auf die neuen Anforderungen angepasst werden. Hierbei zeigt sich zunehmend das Problem, dass auf der einen Seite eine Zusammenarbeit mit Kräften des erweiterten Rettungsdienstes im Einsatz erforderlich ist, auf der anderen Seite aber durch die letzten Ausschreibungen im Rettungsdienst die Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes in Stadt und Lankreis Hildesheim keinen eigenen Rettungsdienst mehr betreiben. Es wird für uns eine große Herausforderung, diesen Nachteil durch neue Weiterbildungsangebote auszugleichen.

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news-222 Mon, 22 Jul 2019 08:00:00 +0200 Kinder-Ferienaktion Kunterbunt /aktuell/presse-service/meldung/kinder-ferienaktion-kunterbunt.html DRK Ortsvereine Holle und Diekholzen organisieren eine Woche Ferien Kunterbunt Bereits zum dritten Mal fand das Projekt „Ferien Kunterbunt“ statt. In diesem Jahr unterstützte der DRK Ortsverein Diekholzen das Projekt personell, mit seinen Räumen, der Organisation und seinem Fahrzeug. Holle stellte den Kleinbus, Fahrer, Betreuer und Organisation. Ebenso stellte das DRK Algermissen seinen Kleinbus zur Verfügung. Der vierte Bus kam vom DRK Kreisverband Goslar. Das Zusammenspiel aller DRKler klappte perfekt.

Da Kinder nichts für die Umgebung können, in die sie hineingeboren werden, wurde bis zu 25 Kindern die Möglichkeit geboten, eine Woche schöne Ferien zu erleben. Die Gruppe war auch in diesem Jahr bunt gemischt: Kinder, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, Kinder mit Migrationshintergrund oder mit mehreren Geschwistern oder mit kranken Eltern oder Kinder, die keine Gelegenheit haben, in den Sommerferien zu verreisen. In diesem Jahr waren es 20 Kinder aus den Gemeinden Holle, Schellerten, Söhlde, Diekholzen und Nordstemmen.

Der Service für Eltern beinhaltete, dass die Kinder jeden Morgen mit den DRK-Kleinbussen von zu Hause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht wurden. Der zentrale Treffpunkt in dieser Woche war das DRK-Heim in Diekholzen. Dort frühstückten alle gemeinsam, bevor die Tagesaktivitäten starteten.

Am Montag wurde zum besseren Kennenlernen, erst gebastelt, bevor dann die Schatzsuche im Diekholzener Wald startete. Am Dienstag führte der Tagesausflug in den Freizeitpark Sottrum, am Tag darauf nach Bad Harzburg. Hier ging es mit der Seilbahn auf den Burgberg. Von dort wanderte die Gruppe zum Luchsgehege. Ein Ranger gab Erläuterungen zu diesen außergewöhnlichen Tieren, die er anschließend fütterte. Zum Tierpark Essehof ging es am folgenden Tag. Am Freitag blieb die Gruppe wieder in Diekholzen. Zum Abschluss gab es eine Lektion Erste Hilfe Outdoor.

Obwohl die Jungen und Mädchen bunt zusammengewürfelt, aus fünf Gemeinden im Alter zwischen 6 und 12 Jahren waren, war es eine sehr harmonische und nette Gruppe.

Dieses Ergebnis resultiert mit Sicherheit aus der Betreuung durch die „Omas“ und „Opas“ zwischen 59 und 78 Jahren. Mit Geduld und Nachsicht kümmerten sie sich um die Probleme und Wünsche ihrer Schützlinge, waren zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden, und traten in den Hintergrund, wenn nicht. Es schien fast so, als ob sie bemüht waren, den Kindern jeden Wunsch von den Lippen abzulesen – was ihnen immer gut gelang. Die Kinder genossen dies sichtlich. Ein lautes Wort war nie notwendig.

Für die „Omas“ und „Opas“, Kinder und deren Eltern war es eine tolle Woche, die sicherlich noch lange im Gedächtnis aller bleiben wird. Sollte die Finanzierung (Spenden und Fördermittel) auch im nächsten Jahr klappen, geht es wieder los!

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news-219 Wed, 08 May 2019 17:30:00 +0200 offener Dienstabend in Störy /aktuell/presse-service/meldung/offener-dienstabend-in-stoery.html Die Bereitschaft zeigt ihre Arbeit auf einem offenen Dienstabend am Dorfgemeinschaftshaus in Störy Im Rahmen des Weltrotkreuztages präsentiert die Bereitschaft Störy ihre Arbeit. Der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, oft kurz als Weltrotkreuztag bezeichnet, findet jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag vom Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung Henry Dunant, statt.

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news-216 Fri, 01 Feb 2019 19:00:00 +0100 Jahresversammlung des DRK-Ortsverein Störy mit hohem Besuch /aktuell/presse-service/meldung/jahresversammlung-des-drk-ortsverein-stoery-mit-hohem-besuch.html Bei der gut besuchten Jahresversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Störy konnte die 1. Vorsitzende Frau Dr. Katja Günther-Schade unter anderem erstmalig beim Ortsverein Störy den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg Herrn Landrat Olaf Levonen sowie den Bürgermeister der Stadt Bockenem Herrn Rainer Block begrüßen. Beide konnte sich dann auch gleich ein Bild des aktiven Ortsvereins machen. Oberstes Ziel des Ortsvereins ist es nach wie vor, die Zusammenarbeit in den umliegenden Orten zu intensivieren. Mit den wechselnden Orten für die Blutspende wird hier schon ein deutliches Zeichen gesetzt. Der Ortsverein würde sich natürlich freuen, weitere neue Mitglieder und weitere Aktive hinzuzugewinnen.

Die Mitgliederzahl in 2018 im Ortsverein ist stabil geblieben. Trotz sieben Austritten konnten 8 neue Mitglieder hinzugewonnen werden. Verstorben ist in den eigenen Reihen im vergangenen Jahr niemand. Dennoch wurde der Toten gedacht. Hier wurde insbesondere an Hermine Schulze aus Bockenem, ehem. Geschäftsführerin im DRK-Kreisverband Hildesheim-Marienburg und Heimleiterin des DRK-Seniorenheims Bockenem sowie an die 1. Vorsitzende vom DRK Mahlum Hildegard Fuchs erinnert.

Für den Vorstand berichtet die Vorsitzende von der Bewältigung vielerlei Aufgaben. In erster Linie galt es, die neue Satzung zu erarbeiten und für die Beschließung in die Wege zu leiten. Hierfür waren eine Vielzahl an Sitzungs-Stunden des geschäftsführenden Vorstandes und etliche Telefongespräche mit dem DRK-Geschäftsführer vom Kreisverband notwendig. Hinzu kamen mehrere Vorstandsitzungen und die Teilnahme an Sitzungen im DRK-Kreisverband.

Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Jahr war die Schulung der aktiven Mitglieder. So hat der geschäftsführende Vorstand komplett an der DRK-Sachbearbeiterschulung teilgenommen. Alle Aktiven wurden grundlegend zum Hausnotruf geschult, damit sie am Infostand auch beratend zur Seite stehen können. Mehrere Info-Stände waren im Laufe des Jahres zu betreuen, u.a. beim Oldtimer-Treffen in Volkersheim und beim Public-Viewing in Bockenem. Die Haussammlung wurde im Frühjahr und Herbst in den dazugehörigen Orten durchgeführt. Es wurden runde Geburtstage von Mitgliedern besucht sowie an den Beerdigungen von Hermine Schulze und Hildegard Fuchs teilgenommen. Der geschäftsführende Vorstand begleitete im Sommer die Fahrt der DRK-Seniorengruppe Störy. Beim Weihnachtsdorf in Bockenem konnte für zwei Tage wieder eine Hütte besetzt werden. Vom Ortsverein wurden Bratwurst, Puffer, Waffeln, Glühwein und Kakao angeboten. Zeitgleich fand die Weihnachtsfeier des DRK-Seniorenkreis Störy statt und von den Abendstunden an war unsere Bereitschaft für die berühmte HLS-Fete im Einsatz. Zur Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses Ilde in Groß Ilde konnte ein Präsent übergegben werden. Auch scheute sich der Vorstand nicht, die Organisation eines Krankentransports der besonderen Art zu übernehmen. Frau Emilie Giesel aus Nette ist mit über 90 Jahren nun auf einen Rollstuhl angewiesen. Sie möchte aber trotzdem weiterhin den traditionellen Weinberggottesdiensten beiwohnen. Kurzerhand wurden Übungsstunden für die verschiedenen Tragemöglichkeiten mit der Bereitschaft arrangiert. Mit Hilfe von drei Rotkreuzlern wurde es möglich gemacht, dass Frau Giesel den holperigen Anstieg hinauf zur Lichtung bewältigen und so an den von ihr geliebten Freiluftgottesdiensten teilhaben kann.

Den Bericht der Bereitschaft übernimmt ebenfalls Katja Günther-Schade, da der momentane Leiter der Bereitschaft Björn Jansen an einer Fortbildung zum Bereitschaftsleiter teilnimmt. Für die 12 aktiven Mitglieder der Bereitschaft war es mehr als ein arbeitsreiches Jahr. Man war beinah jedes Wochenende unterwegs. Zahlreiche Sanitätswachdienste und etliche Aus- und Fortbildungen waren zu absolvieren. Oft kam es zu Terminüberschneidungen, die jedoch Dank der überaus motivierten Bereitschaftsmitglieder stets ausgeglichen werden konnten. Man war bei den Weinberggottesdiensten vor Ort, begleitete den Motorradgottesdienst in Werder, die Ambergauer Gewerbetage, die Landjugendfete in Königsdahlum, das Public Viewing und Bock auf Rock auf dem Buchholzmarkt, die Tour de Landkreis, das Oldtimer-Treffen in Volkersheim, den Martinimarkt in Bockenem sowie die Motorsportveranstaltungen des MCA Bockenem. Unterstützend zur Seite standen die Bereitschaftler in Holle beim Judo und dem Wohldenberger Waldlauf, in Diekholzen beim Sundernlauf und in Bad Salzdetfurth bei der Mountainbike-Meisterschaft. Vor allem im September beim Moorbrand in Meppen stand die Gruppe in Alarmbereitschaft. Zeitgleich fand in Bockenem das Bock auf Rock mit Dustpipe statt. In Meppen war man glückseelig über die Wetteränderung. Endlich begann es zu regnen. Die Störyer Bereitschaftsmitglieder brauchten somit nicht mehr ausrücken, dafür durfte man in Bockenem beim Open Air im Regen ausharren.

Da Corinna Spenke mittlerweile stellvertretende Kreisleitung der Gemeinschaft Wohlfahrt und Soziales ist, ist Maren Oberbeck wie letztes Jahr beschlossen, im Ortsverein vorgerückt zur Leitung WuS und berichtet von den 4 Blutspendeterminen im vergangenen Jahr. Es wurde in Störy, Nette, Hary und erstmals in Groß Ilde zur Blutspende aufgerufen. Insgesamt konnten 158 Spender darunter 14 Erstspender begrüßt werden. Durch die wechselnden Orte für die Blutspende wird die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Dorfgemeinschaften und den Feuerwehren gefestigt. Frau Oberbeck bedankt sich auf diesem Wege nochmals bei den Ortsvorstehern und Ortsbrandmeistern für die gute Zusammenarbeit.

Für den DRK-Seniorenkreis berichtet Elke Burgdorf von den regelmäßig stattfindenden Treffen, der Tagesfahrt zum Wendefurther Stausee sowie von der Weihnachtsfeier. Derzeit kommen 27 Senioren zu den Treffen. Im nächsten Jahr wird es wieder eine Seniorenfahrt geben.

Schatzmeisterin Corinna Spenke erläuterte den positiven Kassenbericht des abgelaufenen Jahres sowie den Haushaltsplan für das kommende Jahr. Volker Wille berichtet von der Prüfung der Kasse mit Karsten Treutler und stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes und der Schatzmeisterin an die Versammlung. Die Entlastung wird erteilt. Als neuer Kassenprüfer kann Hartmut Meyer aus Störy hinzugewonnen werden. Ebenfalls wird die Versammlung gebeten, die neue Satzung zu genehmigen und zu beschließen. Alle Mitglieder haben die Satzung vorab zur Ansicht und Kenntnisnahme erhalten.

Tragender Bestandteil des Ortsvereins ist die langjährige Treue seiner Mitglieder. So konnten auch diesmal besondere Ehrungen ausgesprochen werden.
Auf 50jährige Mitgliedschaft zurückblicken kann Marlies Göppert.
Seit 45 Jahren gehört Joachim Sichau zu den Unterstützern des DRK und
auf eine 35jährige Mitgliedschaft zurückblicken können Klaus Fethke und Hartmut Meyer.
Die Jubilare wurden während der Versammlung mit einer Urkunde aus den Händen des Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Landrat Olaf Levonen sowie einem Präsent bedacht. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Heinrich Wintel, selbst langjähriger Vorsitzender des DRK Störy und Ortsvorsteher in Störy nicht an der Versammlung teilnehmen. Um ihm jedoch für seine 60jährige Rotkreuzzugehörigkeit zu danken und diese besonders zu ehren, begab sich der geschäftsführende Vorstand gemeinsam mit Landrat Olaf Levonen persönlich zu Heinrich Wintel nach Hause. Kurz vor Versammlungsbeginn bekam er so seine besondere Auszeichnung in Form einer vom Landesverband unterzeichneten Urkunde und einem Präsent.

Für ihre 10jährige Tätigkeit als stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein Störy konnte Maren Oberbeck mit einer selbstgestalteten Urkunde und einem Blumenstrauß geehrt werden.

Aus den verschiedenen Grußworten der geladenen Gäste war zu entnehmen, dass der DRK-Ortsverein Störy einen wichtigen Stellenwert im Ambergau inne hat, für den man allgemein dankbar ist. Denn die roten Jacken werden immer gesehen, egal bei welcher Veranstaltung. Auch die sozialen Hilfeleistungen wurden positiv anerkannt. Werden diese doch immer wichtiger in unserer schnelllebigen Zeit. Auch wurden bei dieser Gelegenheit schon Termine im Stadtgebiet für das Jahr 2019 und 2020 genannt, wo die Bereitschaft gefordert ist.

Dr. Katja Günther-Schade bedankt sich nochmals bei allen Gästen, Vorstandsmitgliedern und Helfern für die außerordentlich gute Zusammenarbeit und schließt den offiziellen Teil der Versammlung.

Im Anschluss gab es ein gemeinsames Essen und man saß noch gemütlich bis in die späten Abendstunden zusammen.

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news-212 Mon, 14 Jan 2019 09:03:17 +0100 Die Notfalldose /angebote/gesundheit/notfalldose.html Die Notfalldose in der Kühlschranktür - alle wichtigen Informationen für (Ihre) Retter.  

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news-203 Fri, 12 Oct 2018 11:01:44 +0200 10 Jahre DRK Kleiderkammer in Bockenem /aktuell/presse-service/meldung/10-jahre-drk-kleiderkammer-in-bockenem.html Es gibt immer mehr Mitbürger, die sich durch geringes Einkommen oder wenig Rente kaum noch etwas leisten können. Aus dem Gedanken heraus entstand vor 10 Jahren die DRK Kleiderkammer in Bockenem. Am 4. Oktober 2008 öffnete die DRK Kleiderkammer in Bockenem zum ersten mal ihre Türen.
Zu diesem Zeitpunkt stand uns ein einziger Raum am Bahnhof auf dem Gelände des städtischen Bauhofes zur Verfügung.

Seit vielen Jahren unterstützte der DRK Ortsverein Bockenem e.V. mit Kleider- und Spielzeugspenden das Durchgangslager Friedland und die Hilfsaktion „Kinder in Not“ Hilfe für Straßenkinder in Bulgarien. Aber auch hier vor Ort gibt es immer mehr Mitbürger, die ein sehr geringes Einkommen oder eine sehr geringe Rente bekommen, aufgrund dessen sie sich kaum noch etwas leisten können. Aus dem Gedanken heraus entstand die DRK Kleiderkammer in Bockenem.

Zu uns darf jeder kommen, es bedarf keinerlei Dokumente oder Belege über eine Bedürftigkeit. Unser Motto für die Kleiderkammer „Hilfe die ankommt“

Im Sommer 2010 zog die Kleiderkammer dann in den Rodentau 17 in das Gebäude der Stadt Bockenem. Hier stehen uns bis heute 6 Räume für Bekleidung und ein Aufenthaltsraum zu Verfügung.

Was kann man in unserer Kleiderkammer bekommen:

Angefangen von Baby- und Kinderkleidung, von der Unterwäsche über Pullover und Hosen bis zu Jacken oder Schneeanzüge und Schuhe.
Dazu diverse Spielzeuge und Puzzle, aber auch Kuscheltiere.
Des weiteren Damen und Herrenbekleidung von der Unterwäsche über Pullover, Blusen, Hemden und Hosen, auch Jacken und Mäntel. Auch zahlreiche Schuhe für Damen und Herren.
So mancher Nadelstreifen Anzug und auch Abendkleid konnten bei uns eine neuen Besitzer finden.

Bettwäsche , Handtücher sowie Decken und Kissen gehören auch zum Angebot.
Zusätzlich haben wir auch noch Gläser, Tassen, Geschirr sowie Pfannen und Töpfe in unseren Regalen. Dazu noch Koffer oder Handtaschen.

Durch unsere Kleiderkammer wurden alle seit 2015 im Stadtgebiet ankommenden Flüchtlinge mit einer Grundausstattung an Bekleidung versorgt. Hierbei arbeiten wir ganz eng mit der Diakoniestation in Bockenem zusammen.
Durch unser gut sortiertes Lager sind wir auch jederzeit in der Lage Familien die in Not geraten sind, durch Hochwasser, Sturm oder Feuer kurzfristig mit Bekleidung auszustatten .

Wie erreichen uns die Spenden:

Alle Kleiderspenden, Geschirr und Spielsachen können an den angegebenen Öffnungszeiten abgegeben werden. Oder nach Absprache auch direkt bei DRK Ortsverein Bockenem e.V. Bei größeren Mengen, wie zum Beispiel Haushaltsauflösungen oder der gleichen können wir die Sachen auch nach Terminvereinbarung abholen.

Alle von uns geholten oder gebrachten Kleiderspenden werden von unserer Helferinnen sortiert. Ein ganz großes Dankeschön an unserer Helferinnen und Helfer der Kleiderkammer. Die alle Ehrenamtlich ihre Zeit zur Verfügung stellen.

Durch den Landkreis Hildesheim wurden die Helferinnen und Helfer der Kleiderkammer im Herbst 2017 im Ramen der Aktion Niedersachsen packt an für ihre ehrenamtliche Arbeit mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Bedanken möchten wir uns aber auch ganz herzlich bei allen die uns durch ihre Sachspenden unterstützen. Denn ohne die abgegebene Bekleidung gäbe es die Kleiderkammer nicht. Ebenfalls bedanken wir uns auch bei der Stadt Bockenem, das wir die Räume im Haus Rodentau 17 nutzen dürfen.

Wann ist die DRK Kleiderkammer geöffnet:

Immer am 1. und 3, Wochenende im Monat Freitag und Samstag.
Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr

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news-180 Tue, 03 Jul 2018 15:53:00 +0200 Berufsausbildung in DRK Seniorenheimen erfolgreich abgeschlossen /aktuell/presse-service/meldung/berufsausbildung-in-drk-seniorenheimen-erfolgreich-abgeschlossen.html Drei Auszubildende der DRK Seniorenheime Schloss Volkersheim und Bockenem haben jetzt erfolgreich ihre Berufsausbildung absolviert. Dies wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde Ende Juni gewürdigt. Agnieszka Köhler wird zukünftig als examinierte Altenpflegerin in Volkersheim sowie Saskia Schmidt und Susan Hass in derselben Funktion in Bockenem tätig sein.

Übrigens: zum 01.08.2018 ist noch ein Ausbildungsplatz im DRK Seniorenheim Schloss Volkersheim zu vergeben.

Bildunterschrift:

(vlnr): Melanie Vitols (Praxisanleiterin), Anastasia Schneider (Pflegedienstleitung

DRK Seniorenheim Bockenem), Agnieszka Köhler, Dennis Grovejahn (Einrichtungsleitung), Susan Hass, Fabian Fuhl (DRK Pflegedienstleitung Seniorenheim Schloss Volkersheim), Saskia Schmidt

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news-151 Sat, 16 Jun 2018 08:00:00 +0200 Tag der Verkehrssicherheit in Bad Salzdetfurth /aktuell/presse-service/meldung/tag-der-verkehrssicherheit-in-bad-salzdetfurth.html Jedes Jahr am dritten Samstag im Juni findet der Tag der Verkehrssicherheit statt. Unter dem Motto "Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr" finden in ganz Deutschland über 150 Veranstaltungen und Aktionen statt. Das Deutsche Rote Kreuz wird zusammen mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an den Aktionen teilnehmen und seine Arbeit präsentieren. news-177 Sat, 26 May 2018 16:45:00 +0200 Jugendrotkreuz Bockenem belegt bei den Bezirkswettbewerben in Hoya den 2. Platz /aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-bockenem-belegt-bei-den-bezirkswettbewerben-in-hoya-den-2-platz.html Bei den Jugendrotkreuz Bezirkswettbewerben des Bezirkes Hannover in Hoya nahmen mehr als 20 Jugendrotkreuzgruppen in vier verschiedenen Altersstufen teil. Die sechs Mädchen des Jugendrotkreuz Bockenem starteten in der Stufe eins, im Alter von 9 bis 12 Jahren zusammen mit 6 weiteren Gruppen. Die JRK Gruppe aus Bockenem belegte den 2. Platz. In diesem Jahr stand den Jugendrotkreuz Gruppen aus dem Bezirk Hannover für Ihre Wettbewerbe die Oberschule in Hoya zur Verfügung.
Die einzelnen Gruppen reisten am Freitagnachmittag an und am Sonntag nach dem Mittag ging es nach der Siegerehrung wieder nach Hause.
Insgesamt nahmen mehr als 20 Jugendrotkreuzgruppen in vier verschiedenen Altersstufen an den Bezirkswettbewerben teil.

Die sechs Mädchen des Jugendrotkreuz Bockenem starteten in der Stufe eins, im Alter von 9 bis 12 Jahren zusammen mit 6 weiteren Gruppen.
Die JRK Gruppe aus Bockenem belegte den 2. Platz. Die Mädchen sind sehr zufrieden mit der Platzierung.

Unter anderem gab es Bewertungen für Erste Hilfe Aufgaben in der Gruppe aber auch als Einzelaufgabe. Z.B. Versorgung von Kopfverletzungen und Hilfe bei Sportverletzungen wie Verstauchungen.

Des Weiteren ging es um Rotkreuzwissen. Zum Teil geschichtliche Dinge aber auch über aktuelle Rot Kreuz Aktionen.

Aber auch Spiel und Spaß kommen bei den Wettbewerben nicht zu kurz.
Bei dem doch sehr heißen Wetter an dem Wochenende kam das Spiel mit dem werfen und fangen von Wasser Bomben sehr gut an.
Auch die Geschicklichkeit wurde auf die Probe gestellt. Es ging darum Zollstöcke auf einer Flasche zu stapeln, ohne dass sie runterfallen.
Die Gruppe schaffte es immerhin 24 Zollstöcke zu stapeln.

Auch beim Rasenmikado konnten noch weiter wertvolle Punkte gesammelt werden.

Am Samstagabend ging es nach dem doch recht anstrengenden Wettkampftag mit allen Teilnehmern in das nahe der Schule gelegen Freibad zum Abkühlen.

Ergebnisse

Stufe 0 (6 bis 9 Jahre)
Platz 1 PrinzHöfter Powerkids, Kreisverband Diepholz
Platz 2 Voremberg- Völkerhausen, Kreisverband Weserbergland
Platz 3 Das Super-Helden-Team, Kreisverband Hannover
Platz 4 Die grünen Hüpfer, Kreisverband Diepholz

Stufe I (10 bis 12 Jahre)
Platz 1 Kichererbsen, Kreisverband Diepholz
Platz 2 JRK OV Bockenem e.V., Kreisverband Hildesheim Marienburg
Platz 3 Die Speedys, Kreisverband Schaumburg
Platz 4 Pikachus, Kreisverband Nienburg
Platz 5 Voremberg-Völkerhausen, Kreisverband Weserbergland
Platz 6 Lehrte, Kreisverband Hannover

Stufe II (13 bis 16 Jahre)
Platz 1 Amelgatzen, Kreisverband Weserbergland
Platz 2 Gringos Lemke, Kreisverband Nienburg
Platz 3 Kai der Hai, Kreisverband Diepholz
Platz 4 The Crows Kreisverband Hannover

Stufe III (17 bis 27 Jahre)
Platz 1 JRK Bad Pyrmont, Kreisverband Weserbergland
Platz 2 Die Flipper, Kreisverband Hannover
Platz 2 Erwins Baywatch Trupp, Kreisverband Diepholz

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news-178 Tue, 10 Apr 2018 18:00:00 +0200 Kreisauskunftsbüro des DRK Diekholzen stellt Einsatzbereitschaft vor und erhält großzügige Spende /aktuell/presse-service/meldung/kreisauskunftsbuero-des-drk-diekholzen-stellt-einsatzbereitschaft-vor-und-erhaelt-grosszuegige-spende.html Kreisauskunftsbüro des DRK Diekholzen stellt Einsatzbereitschaft vor und erhält großzügige Spende. Weitere Helfer/-innen erwünscht. Im Rahmen einer kleinen Übung stellte sich das Kreisauskunftsbüro (KAB) des DRK Diekholzen jetzt dem Präsidium des DRK Kreisverbandes Hildesheim-Marienburg vor.

Der Präsident des Kreisverbandes, Olaf Levonen, die stellv. Präsidiumsvorsitzende Inger Ohlmer, Kreisgeschäftsführer Uwe Dombeck und Kreisbereitschaftsleiter Holger Noetzel äußerten sich sehr positiv darüber, dass es den Helfer/-innen in Diekholzen in kurzer Zeit gelungen sei, ein schlagkräftiges Kreisauskunftsbüro aufzubauen und die hierfür notwendigen Ausbildungen zu absolvieren. Unisono wurde zum Ausdruck gebracht, dass man die weitere Ausrüstung und Ausbildung fördern will.

In diesem Jahr befinden sich erneut vier Helfer/-innen in der Fachdienstausbildung. Damit wird eine Gruppenstärke von 14 Kräften erreicht. Wolfgang Kehe brachte in einem kleinen Vortrag allerdings den Wunsch zum Ausdruck, dass sehr gern noch weitere Helfer/-innen zum KAB stoßen können.

Auch die erschienenen Vertreter der Berufsfeuerwehr Hildesheim zeigten sich überrascht, welche Entlastung der Feuerwehrkräfte durch den Einsatz eines KAB erreicht werden kann. Hier sollen in Kürze weitere intensive Gespräche zur Zusammenarbeit und zur Einbindung des KAB in die Einsatzplanung der Feuerwehr erfolgen.

Durch die Gäste der Volksbank Hildesheimer Börde, Kai Tylinski und Christian Motzigkeit, wurde eine großzügige Spende aus Mitteln des VR-GewinnSparen überreicht.
Mit dieser Spende erfolgt eine Einkleidung der Helfer/-innen des KAB mit einer Einsatzjacke, die gleichzeitig auch als Weste getragen werden kann und durch ihre auffällige Farbe schon von weitem erkennen lässt, wo Helfer des KAB im Einsatz sind. Der Leiter des KAB Diekholzen, Wolfgang Kehe, bedankte sich bei der Volksbank für die Spende.

Das KAB sucht weiterhin Helfer/-innen. Hierbei handelt es sich um eine leichte Büroarbeit, teilweise mit PC, die überwiegend in geschlossenen Räumen ausgeübt wird. PC-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Bedingung. Im Rahmen einer fünfmoduligen Ausbildung, die teilweise in der Landdesschule des DRK in Bad Pyrmont durchgeführt wird, werden alle Kenntnisse für den Fachdienst Suchdienst vermittelt.

Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, dann wenden Sie sich an Wolfgang Kehe unter Tel. 261903.

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news-179 Wed, 16 Aug 2017 19:00:00 +0200 Bombenevakuierung in Hildesheim - gleich zwei Einsätze in einer Nacht /aktuell/presse-service/meldung/bombenevakuierung-in-hildesheim-gleich-zwei-einsaetze-in-einer-nacht.html Alarmeinsatz für den erweiterten Rettungsdienst und den Katastrohenschutz vom DRK Kreisverband Hildesheim-Marienburg. Eigentlich sollte es ein ganz normaler Mittwochabend sein. Auf dem Dienstplan der Bereitschaft im Kreisverband Hildesheim-Marienburg steht Fahrzeug- und Gerätepflege. Aber dazu kommt es nicht.

Nach der Mitteilung, dass in der Hildesheimer Innenstadt bei Bauarbeiten in der Nähe der Marienschule ein 250kg Blindgänger gefunden wurde, werden die Helfer in Voralarm gesetzt. Das bedeutet erst einmal Feierabend, etwas essen und zur Ruhe kommen - wer weiß, wann man dazu in den nächsten Stunden Zeit haben wird.

Da unser Kreisverband zum Landkreis Hildesheim und nicht zur Stadt Hildesheim gehört, werden wir in der ersten Alarmierungswelle nicht alarmiert. Die Evakuierung beginnt also um 18 Uhr erst einmal ohne uns.

Um kurz nach 19 Uhr dann der Alarm für den erweiterten Rettungsdienst des Landkreises Hildesheim - es werden zusätzliche Krankentransportwagen für die Evakuierung benötigt.

20.000 Einwohner der Innenstadt, die in einem 1000 Meter Radius um die Fundstelle wohnen, müssen evakuiert werden. Es zeichnet sich ab, dass durch die geringe Vorwarnzeit weniger Einwohner als sonst bei Evakuierungen üblich einen Platz bei Angehörigen oder Freunden gefunden haben. Dadurch füllen sich die drei bereitgestellten Notunterkünfte in der Renataschule, der Robert-Bosch-Gesamtschule und der Halle 39 schneller als erwartet.

Dieses führt um 23 Uhr zum zweiten Alarm für unseren Kreisverband. Die Betreuungsgruppe des Katastrophenschutz-Einsatzzuges wird durch die Leitstelle Hildesheim alarmiert.
20 Helferinnen und Helfer der Bereitschaften Bad Salzdetfurth, Sarstedt und Störy rücken zur Unterstützung der Helfer vom DRK Kreisverband Hildesheim aus. Diese haben den Auftrag in der Sporthalle der Renataschule in Ochtersum eine Unterkunft für die evakuierten Bewohner der Hildesheimer Innenstadt zu betreiben.

Gleichzeitig unterstützen die Bereitschaften Bornum/Rhüden, Holle und Hildesheim-Marienburg die Kräfte des erweiterten Rettungsdienstes bei der Evakuierung und lösen die ehrenamtlichen Helfer ab, die am nächsten morgen wieder zur Arbeit müssen.

Um 03:20 Uhr ist die Evakuierung abgeschlossen und die Entschärfung kann beginnen. Als um 03:50 Uhr die Meldung kommt, dass der Blindgänger entschärft wurde, beginnt für den erweiterten Rettungsdienst der Rücktransport der Einwohner.

Um 6 Uhr können die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ihren Einsatz beenden.

Unser Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Kräften, die durch ihren Einsatz die Durchführung dieser Evakuierung erst möglich gemacht haben. Wir möchten uns auch bei den Arbeitgebern bedanken, die ohne gesetzliche Verpflichtung ihre Mitarbeiter für diesen Einsatz und die Ruhezeit danach freigestellt haben.

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