header_Suchdienst_zwei_Motive.jpg Fotos: li. Helmuth Pirath/Keystone, re. Marko Kokic/WHO
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Suchdienst

Ansprechpartnerin

Frau
Petra Lindinger

Louise-Cooper-Str. 1
31135 Hildesheim

Tel:  05121 16 84 - 29
Fax: 05121 16 84 - 30

petra.lindinger(at)drk.
hildesheim-marienburg.de

Der DRK-Suchdienst setzt seit 1945 alles daran, infolge von Kriegen oder Katastrophen vermisste Angehörige zu suchen, Schicksale zu klären und Familien wieder zu vereinen.

Wir finden Angehörige

Der DRK-Suchdienst hilft Menschen, die nach Katastrophen wie jüngst in Japan verzweifelt auf Nachricht von ihren Angehörigen warten, ihre Nächsten vermissen sowie Familien, die aufgrund ungünstiger politischer Verhältnisse getrennt voneinander leben müssen und auf eine Zusammenführung in Deutschland hoffen.

Alle Informationen zum Suchdienst erhalten Sie unter www.drk-suchdienst.de.

Wenn es zu einer Katastrophe gekommen ist, haben viele Menschen den dringenden Wunsch zu erfahren, ob Angehörige oder Freunde betroffen sind und wo sich diese befinden. Im Falle eines Konfliktes im In- oder Ausland werden Kontaktmöglichkeiten aufgebaut und Leistungen für die eigene Bevölkerung sowie alle Zielgruppen der Genfer Abkommen sichergestellt.

Die Aufgaben des Suchdienstes bei Katastrophen, Großschadensereignissen, Großveranstaltungen und anderen Gelegenheiten

  • Einrichten einer Auskunftsstelle als zentrale Anlaufstelle
  • Entgegennahme von Suchanträgen nach Personen sowie Meldungen über Betroffene
  • Auswerten von Informationen und Begegnungen ermitteln
  • Suchenden Menschen Auskunft zum Aufenthaltsort der gesuchten Person erteilen
  • Beurteilung von Situationen durch Erzeugung statistischer Grundlagen
  • Veranlassung weiterer Hilfeleistung aufgrund statistischer Beurteilung

Jedes Jahr gehen Tausende Anfragen beim DRK-Suchdienst ein

Auch 74 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlangen immer noch Tausende Menschen in Deutschland nach Klärung des Schicksals ihrer Angehörigen, die in Folge des Krieges oder aufgrund von Flucht und Vertreibung vermisst werden. „Allein im ersten Halbjahr 2019 gingen insgesamt 4.778 Anfragen dazu beim DRK-Suchdienst ein“, erklärte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zum Internationalen Tag der Vermissten, der alljährlich am 30. August begangen wird. „Das Interesse in vielen deutschen Familien an dem Schicksal ihrer im Krieg oder durch Vertreibung vermissten Angehörigen ist nach wie vor sehr groß“, sagte die DRK-Präsidentin. Der Suchdienst des DRK rechnet für 2019 mit nahezu 9.000 Anfragen, 2018 waren es 8.939 Fälle.Leicht rückläufig sind dagegen die Anfragen bei der internationalen Suche nach Menschen, die aktuell durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht oder Migration getrennt wurden. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 erreichten den DRK-Suchdienst hierzu 1.034 neue Anfragen, im gesamten Jahr 2018 waren es 2.291 Fälle. „Für uns besteht bei der Suche die größte Schwierigkeit darin, dass die suchenden Personen oftmals nicht sagen können, in welchem Transit- oder Zielland sie ihre Angehörigen vermuten“, sagte Dorota Dziwoki, Leiterin der Suchdienst-Leitstelle im DRK-Generalsekretariat. Eine wichtige Rolle auf internationaler Ebene spielt die online-basierte Suche mit Fotos auf www.tracetheface.org, die in Kooperation mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz erfolgt. Mehr Infos unter: www.drk-suchdienst.de

So hilft Ihnen der Suchdienst

  • Suche nach Vermissten

    Sie haben infolge eines Kriegs, einer Katastrophe oder eines größeren Schadensereignisses den Kontakt zu einer Ihnen nahe stehender Person verloren?
    Kriegerische Auseinandersetzungen und Katastrophen führen leider immer wieder dazu, dass Familien auseinander gerissen werden. Über das internationale Rotkreuz- und Rothalbmondnetzwerk unternehmen wir alle Anstrengungen, um den Kontakt zwischen voneinander getrennten Familienangehörigen wiederherzustellen. 


    Bei Schadensereignissen in Deutschland stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der DRK-Kreisauskunftsbüros als Ansprechpartner für die Bevölkerung zur Verfügung, um den Kontakt zu vermissten Personen wieder herzustellen.

  • Hilfen für Notleidende

    Unterstützung von Deutschen in Ost-, Südosteuropa und den Nachfolgerepubliken der ehem. UdSSR. Der DRK-Suchdienst unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten bedürftige deutsche Familien, die noch in Ost- und Südosteuropa bzw. den Nachfolgerepubliken der UdSSR leben, mit individuellen Hilfen zum Lebensunterhalt und mit Gesundheitshilfen (Medikamenten, Heilbehandlungen, orthopädische Hilfen). Er organisiert Krankentransporte für schwerstkranke potentielle Spätaussiedler.

  • Schicksalsklärungen über 65 Jahre nach Kriegsende

    Sie suchen nach einem Angehörigen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg?
    Seit über 65 Jahren betreibt der DRK-Suchdienst Nachforschungen über Kriegs- und Zivilgefangene, über Wehrmachtsvermisste und Zivilverschleppte des Zweiten Weltkrieges sowie über infolge der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs verloren gegangene Kinder.

  • Familienzusammenführung

    Sie benötigen Beratung zu Fragen der Familienzusammenführung?
    Der DRK-Suchdienst berät Hilfe suchende Bürger im Rahmen des komplexen Aufnahmeverfahrens nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz, nach dem Staatsangehörigkeits- und Aufenthaltsgesetz. Er unterstützt auch bei Ausreiseformalitäten aus den Herkunftsgebieten, z.B. im Visaverfahren, und stellt sogenannte „Wysows“ aus.

Kreisbereitschaftsleiter

Herr
Holger Noetzel

Louise-Cooper-Str. 1
31135 Hildesheim

Tel:  05121 16 84 - 0
Fax: 05121 16 84 - 30

holger.noetzel(at)drk.
hildesheim-marienburg.de

Zugführer

Herr
Antonio Rehberg

Tel. 0176 90793919

einsatzzug(at)drk.
hildesheim-marienburg.de

Ansprechpartner

Kompetente Ansprechpartner stehen Ihnen an den DRK-Suchdienst Standorten München und Hamburg sowie in Ihrem DRK-Kreisverband und DRK-Landesverband zur Verfügung. Eine eigene Internetpräsenz des Bundesverbandes mit weiteren Informationen hierzu und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter: www.drk-suchdienst.de.

Deutsches Rotes Kreuz
Generalsekretariat
Suchdienst-Standort Hamburg
Meiendorfer Straße 205
22145 Hamburg
Telefon: 040 / 4 32 02 -0
Telefax: 040 / 4 32 02 -200
E-Mail: auskunft(at)drk-suchdienst.de

DRK-Suchdienst
Standort München
Chiemgaustraße 109
81549 München
Telefon: 089 / 68 07 73 - 0
Telefax: 089 / 68 07 45 92
Zweiter Weltkrieg:
E-Mail: info(at)drk-suchdienst.de
Internationale Suche:
E-Mail: tracing(at)drk-suchdienst.de

Amtliches Auskunftsbüro:

DRK-Suchdienst
Suchdienst Leitstelle
Carstennstraße 58
12205 Berlin
Telefon: 030 / 8 54 04 - 138 und -170
Telefax: 030 / 8 54 04 - 458
E-Mail: suchdienst(at)drk.de

DRK-Landesverband
Frau Margareta Langer
Erwinstraße 7
30175 Hannover
Telefon: 0511/2 80 00 -324
Fax: 0511/2 80 00-377
E-Mail: margareta.langer(at)drklvnds.de

Sprechzeiten:

Montag - Donnerstag: 09.00 - 15.30 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Beratungssprachen: deutsch, nach telef. Vereinbarung englisch, arabisch, kurdisch

Sie möchten sich engagieren. Welche Voraussetzungen sollten Sie mitbringen.

Sie sollten die Fähigkeit haben, auf Menschen einzugehen, teamfähig sein und auch in Ausnahmefällen Ruhe bewahren können. Grundlegende PC-Kenntnisse sind wünschenswert, aber kein Muss. Die Aufgaben des KAB sind vielfältig. Als Helfer(in) des Kreisauskunftsbüros erhalten Sie eine umfassende Ausbildung vor Ort und in der Landesschule des DRK.

Interesse geweckt?

Dann wenden Sie sich an den DRK-Ortsverein Diekholzen. Wir würden uns freuen, Sie in unseren Reihen begrüßen zu können.

Herr
Wolfgang Kehe

Am Fleckkamp 8
31199 Diekholzen

Tel: 05121 261903

drk.diekholzen(at)gmx.net

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe rechts, Kontakt auf.